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Vortragsreihe im Oberlandesgericht Celle

Hier finden Sie Informationen über die Vortragsreihe, mit der das Oberlandesgericht einen Beitrag zum kulturellen Angebot der Stadt leistet.


Die Vortragsreihe des Oberlandesgerichts wurde im Januar 1946 ins Leben gerufen und sollte ursprünglich zur geistigen Auseinandersetzung mit den rechtspolitischen Fragen der Nachkriegszeit, aber auch zur Neubesinnung auf christliche und ethische Werte anregen.

Den ersten Vortrag hielt am 16. Januar 1946 der spätere Vizepräsident des Oberlandesgerichts Dr. Erdsiek über das Thema "Vom Recht des Staatsbürgers". Die große Beachtung, die die Vorträge von Juristen, Theologen, Philologen, Medizinern und Wissenschaftlern zahlreicher anderer Fachrichtungen fanden, ließ die Vortragsreihe zu einer festen Institution mit immer breiterem Spektrum werden. Nur beispielhaft sei der Vortrag des Präsidenten Dr. Nehru aus Bombay über Mahatma Gandhi im Jahr 1950 erwähnt, ebenso der Besuch von Bundesjustizminister Dr. Vogel, der 1977 - kurz nach der Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer - über die Probleme des Terrorismus - Entstehung und Bekämpfung - referierte. Grenzöffnung, Wiedervereinigung sowie deren Auswirkungen und Folgen für die Ost-West-Beziehungen bildeten einen Schwerpunkt der Vortragsreihe in den vergangenen Jahren. Über diese Themen sprachen u.a. Bischof Dr. Gottfried Forck aus Berlin, der ehem. Justizminister des Landes Sachsen-Anhalt Walter Remmers und der ehem. Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehem. DDR Joachim Gauck. Aber auch die Geschichte und der Wiederaufbau der Frauenkirche zu Dresden waren Gegenstand mehrerer Vorträge, u.a. von Dipl.-Ing. Burger aus Dresden.

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