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Justizwachtmeisterin / Justizwachtmeister

Hier finden Sie das Merkblatt über die Einstellung als Justizwachtmeisterin / Justizwachtmeister:


1. Aufgaben

Beamtinnen und Beamte sind bei den Amtsgerichten, Landgerichten, Oberlandesgerichten, Verwaltungsgerichten, dem Oberverwaltungsgericht, den Sozialgerichten, dem Landessozialgericht, und den Staatsanwaltschaften tätig. Ihre Tätigkeit ist vielseitig und verantwortungsvoll.

Zu ihren Aufgaben gehört Sicherheits- und Ordnungsdienst in Gerichten und Staatsanwaltschaften, Posteingang und -ausgang, Aktenverkehr in den Behörden sowie die Tätigkeit als Dienstkraftwagenfahrer und Hausmeister.

Diese Aufzählung der Aufgaben ist nicht vollständig. Sie macht aber deutlich, dass die Beamtinnen und Beamten des Justizwachtmeisterdienstes eine wichtige Kontaktstelle zwischen Bürger und Justiz darstellen. Von ihrem Geschick hängt es in vielen Fällen ab, ob die Justiz ihre Aufgaben erfüllen kann und die Bevölkerung, wenn sie mit der Justiz zu tun hat, in ihren berechtigten Erwartungen nicht enttäuscht wird.

Der Beruf erfordert deshalb neben vielseitigen Fachkenntnissen auch Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft, Sorgfalt und - wegen des steten Umgangs mit dem Publikum - ein gutes Einfühlungsvermögen.

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2. Ausbildung

Zur Ausbildung als Beamtin/Beamter kann zugelassen werden, wer

  • eine Hauptschule erfolgreich besucht hat

  • einen gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweist.

In der Regel werden nur solche Bewerber zugelassen, die mindestens 5 Monate vorher als Justizhelferin/Justizhelfer (Tarifbeschäftigte) tätig waren.

Die Ausbildung dauert sechs Monate.

Die Ausbildung gliedert sich in zwei Abschnitte.

Im ersten Abschnitt werden die Justizwachtmeisteranwärterinnen und -anwärter 5 Monate bei der Einstellungsbehörde am Arbeitsplatz in die Aufgaben des einfachen Justizdienstes eingeführt (die vorhergehende Tätigkeit als Justizhelferin/Justizhelfer wird angerechnet).

Alle weiteren theoretischen Kenntnisse und die darauf aufbauenden berufspraktischen Fertigkeiten werden dann während des zweiten Abschnitts in einem Lehrgang vermittelt. Dieser Lehrgang dauert einen Monat und findet in der Regel in der Jugendanstalt Hameln-Tündern statt.

Am Ende des zweiten Ausbildungsabschnitts findet die Laufbahnprüfung statt, die aus drei schriftlichen Aufgaben besteht.

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3. Besoldung

Die Höhe der Besoldung ist im Niedersächsischen Besoldungsgesetz festgelegt. Es sind die Besoldungsgruppen A5 bis A8 ausgewiesen.

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4. Ihre Bewerbung

Die Bewerbung sollte an das Amtsgericht, Verwaltungs- oder Sozialgericht bzw. die Staatsanwaltschaft gerichtet werden, bei dem/der die Einstellung erfolgen soll.

Der Bewerbung sollen folgende Unterlagen beigefügt werden:

  • ein Lebenslauf (tabellarisch)

  • das letzte Schulzeugnis

  • ggf. Zeugnisse über Beschäftigungen seit der Schulentlassung

Sollten noch Fragen offen geblieben sein, rufen Sie bitte bei dem Wohnsitz nächstgelegenen Amtsgericht, Verwaltungs- oder Sozialgericht bzw. der Staatsanwaltschaft an.

Um zu den Websites der Amtsgerichte zu gelangen klicken Sie bitte hier und wählen aus der Karte das entsprechende Amtsgericht aus.

Informationen des Niedersächsischen Justizministeriums:

Merkblatt - Justizwachtmeister

Ausbildung  
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