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Hinweise zum zweiten juristischen Staatsexamen

Zweite juristische Staatsprüfung

Die zweite juristische Staatsprüfung besteht aus acht Aufsichtsarbeiten und einer mündlichen Prüfung, die einen Aktenvortrag und Prüfungsgespräche umfasst.

Aufsichtsarbeiten

Die acht Prüfungsklausuren werden zu Beginn des letzten Monats der vierten Pflichtstation (20. Ausbildungsmonat) geschrieben.

Eine der Aufsichtsarbeiten kann der Prüfling nach Wahl als strafrechtliche oder öffentlich-rechtliche Klausur schreiben. Spätestens bis zum Ende der dritten Pflichtstation muss dem Oberlandesgericht die Entscheidung mitgeteilt werden. Wird keine Wahl getroffen, so ist eine Aufsichtsarbeit mit einer staatsanwaltlichen Aufgabenstellung anzufertigen. Die Rechtsgebiete der übrigen sieben Aufsichtsarbeiten sind festgelegt. Die Entscheidung zur Wahlklausur hat keine Auswirkungen auf den zu wählenden Wahlbereich der Wahlstation oder auf den Aktenvortrag in der mündlichen Prüfung.

Der Prüfling kann die Klausuren nach dem Zugang der Ladung nur aus wichtigem Grund unterbrechen. Im Fall einer Erkrankung muss diese durch ein amtsärztliches Attest beim Niedersächsischen Justizministerium - Landesjustizprüfungsamt - in Celle nachgewiesen werden.

Aktenvortrag

Der Wahlbereich für den Sie sich mit der Wahlstation entschieden haben, ist maßgeblich auch für den Aktenvortrag in der mündlichen Prüfung. Spätestens zwei Monate vor Ende der Wahlstation kann mitgeteilt werden, welchem Teilbereich der Aktenvortrag zu entnehmen ist. Die Aufgabe wird dem Prüfling eine Stunde vor der mündlichen Prüfung übergeben.

Wiederholung zur Notenverbesserung

Ist die zweite juristische Staatsprüfung in Niedersachsen beim ersten Versuch bestanden, kann diese zur Verbesserung der Prüfungsgesamtnote auf Antrag einmal wiederholt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.mj.niedersachsen.de.

 
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